Weingärten

 Meine Weingärten
„Weingärten sind für mich wie Kinder. Und wie Kinder möchte ich sie begleiten, unterstützen und mein Bestmögliches für sie tun. Nur so können sie sich entfalten, ihre Persönlichkeit entwickeln und ihr volles Potenzial ausschöpfen. Die Arbeit mit der Natur erfordert Geduld, Gelassenheit und immer auch ein Stück weit Demut.“ (Silvia Heinrich)

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Die Lagen.

Altes Weingebirge: Goldberg, Hochberg, Siglos, Fabian, Satz, Neuberg, Mitterberg: Fruchtbare Lehmböden mit hohem Kalkanteil.  Hier gedeihen unter idealen Bedingungen unsere Sorten Blaufränkisch, Zweigelt, Merlot und Syrah.
Weisses Kreuz:  Schottriger karger Boden. Mineralisch und kalkhaltig.  Ideal für unsere Diva Pinot Noir.
Kart:  Sandige steinige Böden mit starker Sonneneinstrahlung. Eine „heiße“ Lage“ für unseren Cabernet Sauvignon.

Das Klima.

Unsere Weingärten werden von der Buckligen Welt im Westen, dem Ödenburger Gebirge im Norden und dem Günser Gebirge im Süden von den kalten Winden geschützt. Richtung Osten geöffnet kann aus der pannonischen Tiefebene warmer und trockener Wind ungehindert einströmen. Der Neusiedlersee spielt eine wesentliche temperaturregulierende Rolle. Kalte, schneereiche Winter und heiße trockene Sommer sind typisch für unser Gebiet. Die Niederschlagsspitzen liegen im Juni und fallen dann kontinuierlich ab. Verglichen mit Bordeaux und Burgund sind die Niederschläge im September und Oktober, also zur Lesezeit, deutlich geringer und begünstigen damit einen gleichmäßigeren Reifeverlauf.

Der Boden.

Unsere tiefgründigen Böden besitzen eine große Wasserspeicherfähigkeit, das wirkt sich vor allem in trockenen Jahren sehr positiv auf die Qualität aus. Es überwiegen kalkhaltige Böden mit lehmigen, sandigen und schottrigen Anteilen.


Die Geologie.

An den Südhängen des Ödenburger Gebirges stehen die Reben auf Festgesteinen des Ostalpins, auf sauren Schiefern, Paragneis und Grobgneis. Gegen das Becken zu folgt eine Decke aus groben, kristallinen Schottern, die wiederum von lockeren, teilweise schwach verfestigten quarzreichen Sanden überlagert wird. Sie gehören bereits zur Meeresentwicklung der inneralpinen Becken am Alpenostrand, die vor etwa 16 Millionen Jahren begann.

Beckenwärts Richtung Südosten werden die Sedimente immer feinkörniger, bis zu schluffig-tonigen und fast rein tonigen Ablagerungen, wie sie nur aus dem Mittelburgenland bekannt sind. Diese feinen Ablagerungen zeigen stark wechselnden Karbonatgehalt, sie können auch gänzlich kalkfrei sein, und führen lokal Anreicherungen von Eisen in Form von Toneisenstein und Limonitknollen. Kieslagen kommen innerhalb dieser Sedimente vor, aber auch als Bedeckung in Form von Leisten pleistozäner Terrassenreste. Im östlichsten Teil des Weinbaugebietes dominieren Reblagen auf Löss- und Staublehm, der wiederum einerseits auf Terrassenschottern oder auf den feinkörnigen Ablagerungen des Pannon Sees liegt.